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Das Titelbild von "Mücken an der Wand" von Ruth Frohen ist mit einer Kerze zu sehen.

Mücken an der Wand

13. März 2018/2 Kommentare/in Buchtipp /von A. Görsch

Das Buch „Mücken an der Wand“ mit dem charmanten Untertitel „Alles ist möglich. Vielleicht.“ von Ruth Frobeen ist mein Buch des Monats März. Es ist im Selbstverlag erschienen, kostet als Papierausgabe 12,95 €, als E-Book 3,95 €.

Das Titelbild von "Mücken an der Wand" von Ruth Frohen ist mit einer Kerze zu sehen.

Fast in einem Rutsch gelesen: Mücken an der Wand (Foto: Andrea Görsch)

Erfolgreich ist sie, die Erotikautorin Ylvie Unverdorben. Doch ist eine Leere in ihr, die bei einer Signierstunde zutage tritt (S. 10):

Ein „bärtiger Mann mit Krokodilschuhen […] stand breitbeinig vor ihr, hielt sich an der Polestange fest und schaute auf sie herab: ‚Würden Sie mein Buch küssen?‘ Ylvie stutzte und kratzte mit dem Füller ihr Unverdorben auf das Papier.
‚Ich bezahle auch dafür‘, sagte der Krokodilsmann und grinste frech.

Die Begegnung mit dem Krokodilsmann verändert Ylvies Leben. Was tut eine Frau, wenn sie etwas verändern möchte? Genau, sie lässt sich die Haare abschneiden. Ein Klischee? Nicht, wenn Frobeen darüber schreibt (S. 12): „Sie war nach außen ein funkelnder Stern, aber tief in ihrem Inneren schluckte die Dunkelheit jedes Licht.“ Es sind Sätze wie diese, die den Charme dieses Buches ausmachen.

Ylvie beschließt, sich der Dunkelheit zu stellen und das Buch zu schreiben, das ihr wirklich wichtig ist: jenes, über den Selbstmord ihres jüngeren Bruders. Drei Jahre ist das nun her. Ylvie bringt ihren Hund zu ihrer Freundin, reist mit der Fähre nach Island und lässt sich treiben. Auf der Fähre trifft sie Tom … Ylvie findet eine neue Freundin und ihre große Liebe.

Die Hände wieder frei …

Doch wenn Sie glauben, die Geschichte nun zu kennen, dann irren Sie sich gewaltig! In „Mücken an der Wand“ tauchen Elfen auf, Tätowierungen spielen eine große Rolle, Island mit seiner Landschaft und seinen Mythen ist eine hervorragende Kulisse für Ylvie und ihre Geschichte. Elementar ist auch die Frage, was passiert, wenn man ein (halb volles oder halb leeres) Glas loslässt. Das Glas zerspringt, der Teppich wird nass, man muss die Sauerei aufwischen, fällt Tom ein. Das genügt Ylvie nicht, doch Tom weiß nicht weiter. „Wenn du das Glas loslässt, hast du die Hände wieder frei!“, sagt Ylvie zu ihm (S. 48). Wie gesagt, es sind Sätze, wie diese, die den Charme des Buches ausmachen und die letztlich einen Sog entwickeln, dem ich mich einfach hingegeben habe, hingeben musste.

Fazit: „Mücken an der Wand“ ist ein wahrlich zauberhaftes Buch, sprachlich besonders bewusst und außerordentlich schön geschrieben – lesenswert!

 

Schlagworte: Buchtipp, Roman
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2 Antworten
  1. Heike Baller
    Heike Baller sagte:
    13. März 2018 um 19:01

    Hihi, den Satz mit dem Glas und „Hände frei“ fand ich auch genial.

    Antworten
    • Schreiberin
      Schreiberin sagte:
      14. März 2018 um 08:00

      Es ist so offensichtlich und doch habe ich noch nie darüber nachgedacht …

      Antworten

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