• Link zu Mail Link zu Mail Link zu Mail
  • Link zu LinkedIn Link zu LinkedIn Link zu LinkedIn
  • Link zu Instagram Link zu Instagram Link zu Instagram
  • Kontakt
  • Datenschutz
  • Impressum
Phone Phone +49 511 / 542 1988
Texterin | Werbelektorin | Trainerin in Hannover: Andrea Görsch
  • Home
  • Text
  • Werbelektorat
  • Trainings
  • Bücher
  • Über mich
    • Netzwerk
  • Blog
  • Click to open the search input field Click to open the search input field Suche
  • Menü Menü
Sie sind hier: Startseite1 / Blog2 / Aus dem Alltag3 / Gendern oder Nichtgendern?

Gendern oder Nichtgendern?

29. September 2014/6 Kommentare/in Aus dem Alltag, Texttipp /von A. Görsch

Das Gendern, der geschlechtergerechte Umgang mit Sprache, ist ein heißes Thema. Die Argumente dagegen lauten: Ein Text würde dadurch umständlich, leseunfreundlich, so viel „Gedöns“ sei unnötig. Und: Wisse nicht jede Frau, dass auch sie mit „Lieber Kunde“ gemeint sei?

Springen Sie kurz mit mir an das Ende der Achtzigerjahre des letzten Jahrhunderts. Ach was, des letzten Jahrtausends. Zweieinhalb Jahre Sparkasse liegen hinter mir, ich habe viel gelernt, die Abschlussprüfung bestanden und bin, juhu, „Bankkaufmann“! Bitte? Schauen Sie selbst:

von Andrea Görsch

Bestanden und fotografiert von Andrea Görsch

Da hätten sie halt eine Werbelektorin auf die Vorlage schauen lassen sollen! Die hätte daraus zumindest „BANKKAUFFRAU/BANKKAUFMANN“ gemacht, wenn sie nicht zwei Varianten vorgeschlagen hätte. Eine für den Bankkaufmann, eine für die Bankkauffrau (so wird das, meine ich, inzwischen gemacht). Wahrscheinlich wäre die Werbelektorin in die Mühlen der Bürokratie geraten und mit den Argumenten abgespeist worden, dass man das schon immer so mache und dass der offizielle Titel nun einmal so laute.

Unsere Werbelektorin hätte darauf hingewiesen, dass natürlich die letzte Entscheidung beim Kunden liege. Sie könne sich jedoch vorstellen, dass man mit einem solchen Dokument die Hälfte des Nachwuchses – die Frauen nämlich – verärgere und diese deswegen die Bank verlassen würden. Das sei doch sicherlich nicht im Sinne des Kunden, oder? Schließlich brauche der Kunde nicht nur Männer hinter den Bankschaltern, sondern auch Frauen.

Dieses Argument hätte dem Kreditinstitut eingeleuchtet. Die wirtschaftliche Schlagkraft war in Gefahr! Nach längerem Nachdenken hätten sich mutige Banker mit der Genderlanze bewaffnet, kühn den Kampf gegen die bürokratischen Windmühlen aufgenommen und schließlich, Jahre später, gewonnen.

Alle wären zufrieden, es gäbe Bankkauffrauen und Bankkaufmänner und ich säße noch immer hinter dem Schalter – zum Glück wurde damals keine Werbelektorin engagiert!

Im Ernst: Auch wenn es längst Bankkauffrauen heißt, bleibt sprachlich immer noch viel zu tun. Und aus wirtschaftlicher Sicht wird immer noch allzu oft eine kaufkräftige Zielgruppe ignoriert – das ist schade. Wenn Sie mir Ihre Texte anvertrauen, biete ich Ihnen lesefreundliche Varianten an, mit denen alle Zielgruppen angesprochen werden.

Schlagworte: Gendern, Texte, Zielgruppe
Diesen Eintrag teilen
  • Facebook Facebook Teilen auf Facebook
  • Square-x-twitter Square-x-twitter Share on X
  • Whatsapp Whatsapp Teilen auf WhatsApp
  • Pinterest Pinterest Teilen auf Pinterest
  • Linkedin Linkedin Teilen auf LinkedIn
  • Mail Mail Teile per Mail
Das könnte Ihnen auch gefallen
Zielgruppe aus dem Kaffeesatz
Auf einem Stück Papier sind die Elemente für eine Landingpage gescribbelt wie Headline und Call-to-Action Landingpage erstellen lassen – das ist wichtig
Text umschreiben: übernehme ich gern für Sie!
Warm Content: Ist relevanter Content eine neue Währung?
SEO und Text: Ein Screenshot mit der Google-Ergänzung ist zu sehen SEO und Text – gerade (!) wichtig
Schreibblockade lösen, so kann es gelingen
6 Antworten
  1. Katja
    Katja sagte:
    29. September 2014 um 11:29

    Ich las vor vielen Jahren im Hamburger Abendblatt einen Artikel über eine Frau, die dagegen anging, dass das Amt, in dem sie arbeitete, sie als … (tadaaaaa!) „Amtsmännin“ titulierte. Sie argumentierte, sie sei schließlich eine Frau und keine Männin, aber das war damals wohl noch nicht überzeugend genug.

    Antworten
    • Andrea Görsch
      Andrea Görsch sagte:
      29. September 2014 um 13:03

      Unglaublich. Oder um es mit Tocotronic zu sagen: Die Idee ist gut, doch die Welt noch nicht bereit …

      Antworten
  2. Dagmar Penzlin
    Dagmar Penzlin sagte:
    3. Oktober 2014 um 21:30

    Mal abgesehen davon, wer sich von Texten angesprochen fühlt: Eine männliche Bezeichnung für ein weibliches Wesen ist schlichtweg grammatikalisch falsch, denn das Deutsche ist eine Genussprache. Wer gutes Deutsch schreiben und sprechen möchte, muss einfach auf die richtige Wortwahl achten. Also wenn eine Frau sich selbst als „Journalist“ bezeichnet, ist das einfach schlechtes Deutsch!

    Antworten
    • Andrea Görsch
      Andrea Görsch sagte:
      5. Oktober 2014 um 12:35

      Sehe ich auch so. Zudem, das ist eine andere Ebene, schafft Sprache Bewusstsein.

      Antworten
  3. Derryck Larsson
    Derryck Larsson sagte:
    10. Juni 2019 um 10:53

    Also auf http://www.gendern.de finde ich als gegenderten Kaufmann „beruflich Handel betreibende Person, Kaufmensch oder Handelnde“. Das wäre doch auch was ;-)

    Antworten
    • Schreiberine
      Schreiberine sagte:
      10. Juni 2019 um 14:13

      Wie angedeutet, ich mag die pragmatischen Lösungen: Kauffrau. :-)

      Antworten

Hinterlassen Sie eine Antwort

Möchten Sie an der Diskussion teilnehmen?
Wir freuen uns über Ihren Beitrag!

Schreiben Sie einen Kommentar Antwort abbrechen

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Search Search
Kontakt: 0511 / 5421988

Neueste Beiträge

  • Schreibweise von Schlossstraße: dreimal s oder zweimal ß?23. April 2026 - 08:20
  • Generisches Maskulinum: Worte wirken2. April 2026 - 08:51
  • Schreibt man nach einem Doppelpunkt groß oder klein?26. Februar 2026 - 10:19
  • Wo, bitte, geht’s zur heilen Welt?6. Januar 2026 - 18:41
  • Foto: aufgefächerte Weihnachtskarten aus dem Wortladen. Ein friedvolles neues Jahr wird gewünscht, als Motiv ist eine beleuchtete Kirche zu sehen, auf der „We are all one Family“ projiziert wurde.
    Auf ein friedvolles neues Jahr!10. Dezember 2025 - 15:21

Wortladen-Blog im Abo

Geben Sie Ihre E-Mail-Adresse ein, um über neue Beiträge benachrichtigt zu werden. Danke schön!

Zur Anmeldung

Kategorien

  • Aus dem Alltag (120)
  • Aus Hannover (35)
  • Buchtipp (109)
  • Texttipp (147)

Archiv

Archiv des Wortladen-Blogs

Themen im Wortladen-Blog

  • Aus dem Alltag (120)
  • Aus Hannover (35)
  • Buchtipp (109)
  • Texttipp (147)

Kontakt zum Wortladen

Rufen Sie mich an oder mailen Sie mir – ich freue mich auf Ihre Nachricht.

Telefon: 0511 / 542 1988
E-Mail: info@wortladen.com

© 2025 www.wortladen.com · Andrea Görsch, 30629 Hannover, Germany · Tel.: 0511 / 542 1988
  • Link zu Mail Link zu Mail Link zu Mail
  • Link zu LinkedIn Link zu LinkedIn Link zu LinkedIn
  • Link zu Instagram Link zu Instagram Link zu Instagram
Link zu: Verbinden von fremdsprachigen Wörtern Link zu: Verbinden von fremdsprachigen Wörtern Verbinden von fremdsprachigen Wörtern Link zu: Von Herzen … Link zu: Von Herzen … Von Herzen …
Nach oben scrollen Nach oben scrollen Nach oben scrollen