• Link zu Mail Link zu Mail Link zu Mail
  • Link zu LinkedIn Link zu LinkedIn Link zu LinkedIn
  • Link zu Instagram Link zu Instagram Link zu Instagram
  • Kontakt
  • Datenschutz
  • Impressum
Phone Phone +49 511 / 542 1988
Texterin | Werbelektorin | Trainerin in Hannover: Andrea Görsch
  • Home
  • Text
  • Werbelektorat
  • Trainings
  • Bücher
  • Über mich
    • Netzwerk
  • Blog
  • Click to open the search input field Click to open the search input field Suche
  • Menü Menü
Sie sind hier: Startseite1 / Blog2 / Buchtipp3 / „Opernroman“ von Petra Morsbach

„Opernroman“ von Petra Morsbach

12. September 2014/2 Kommentare/in Buchtipp /von A. Görsch

Diesen Monat stelle ich ein älteres Buch vor, es ist 1998 erschienen: „Opernroman“ von Petra Morsbach. Mir fiel es 2002 in die Hände, als ich am Theater Bielefeld arbeitete.

Es waren fünf schwungvolle Jahre, lehr- und arbeitsreich, mit jubelnden Höhen und dunklen Tiefen. Jede Menge Menschen habe ich getroffen, einige Freundinnen gewonnen.

Theater ist eine sehr eigene Welt. So eigen, dass ich heimlich mitschrieb und Material für meinen Theaterroman sammelte. Nur um zu erkennen, dass Petra Morsbach den „Opernroman“ bereits veröffentlicht hatte. Hier ein Einblick in ihre Theaterwelt:

Das Publikum applaudiert. Soeben ist als einziger Jim draußen.
„So ein Arschloch!“, kreischt Peggy. Sie packt den Dirigenten am Revers. „Du musst einen anderen Gast suchen, mit dem sing ich nie wieder!“
Der Dirigent befreit sich. „Du hast im Duett geschmissen, Schatz.“ Auf seinem glänzenden Frackrevers die nassen Abdrücke von Peggys Fingern.
Babs ruft: „Achtung, Isolde für Einzelvorhang!“
„Der hat mich abgelenkt, hat absichtlich auf mich eingequatscht“, wütet Peggy, „damit ich meinen Einsatz verpasse, und beim Liebestod hat er sich gegen meine Wade gerollt, um mich zu irritieren! Ich will ja keine Namen nennen, aber so was Unprofessionelles habe ich noch nie erlebt, ich …“
Jim kehrt zufrieden von seinem Applaus zurück. Peggy zwinkert ihm zu, gibt ihm im Vorübergehen einen Kuss und tritt hinaus. Bravos aus Hunderten von Kehlen, Blumen fliegen auf die Bühne. Peggy sinkt langsam in einen tiefen Knicks; eine Königin. Das Publikum unterwirft sich mit einem Schrei.

Leicht schwebt man mit Babs, der Regieassistentin, durch die Oper. Man lernt viele Künstler kennen, findet sich in der Musik und in Liebesgeschichten wieder. Die 300 Seiten fliegen dahin und am Ende weiß man, das Leben Theater und Theater Leben sein kann.

Sie merken schon, ich mag dieses Buch über das Theater und über das Theater, das Menschen am Theater um das Theater machen (können). Es ist amüsant geschrieben, überspitzt natürlich, ist dabei nicht böse und ein Muss für alle Leser/-innen, die sich für das Innenleben am Theater interessieren.

PS: Wäre ich noch am Theater, würde ich es jedem Praktikanten zur Begrüßung schenken – so wie ich nun einem möglichen Praktikanten „Das Leben und das Schreiben“ von Stephen King schenken würde. Beide Bücher blicken mit viel Humor und Insiderwissen auf eine spezifische (Arbeits-)Welt.

Schlagworte: Buchtipp, Roman
Diesen Eintrag teilen
  • Facebook Facebook Teilen auf Facebook
  • Square-x-twitter Square-x-twitter Share on X
  • Whatsapp Whatsapp Teilen auf WhatsApp
  • Pinterest Pinterest Teilen auf Pinterest
  • Linkedin Linkedin Teilen auf LinkedIn
  • Mail Mail Teile per Mail
Das könnte Ihnen auch gefallen
Auch schön: kein gewollter Lokalkolorit „Tote haben keine Freunde“
Ratgeber Rechtschreibung ist in Druck!
Textinenbeute
Die richtigen Wörter finden – Wörterbücher helfen
„Das große Los“ von Meike Winnemuth
„Adams Erbe“ von Astrid Rosenfeld
2 Antworten
  1. Eva Maria Nielsen
    Eva Maria Nielsen sagte:
    14. September 2014 um 21:02

    Danke, Andrea, für den Opernroman! Lass uns später noch deinen lesen! Oder ist der inzwischen dem Papierfresser zum Opfer gefallen?
    Liebe Grüsse,
    Eva Maria

    Antworten
    • Andrea Görsch
      Andrea Görsch sagte:
      15. September 2014 um 08:12

      Mal sehen, liebe Eva Maria, mal sehen …

      Antworten

Hinterlassen Sie eine Antwort

Möchten Sie an der Diskussion teilnehmen?
Wir freuen uns über Ihren Beitrag!

Schreiben Sie einen Kommentar Antwort abbrechen

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Search Search
Kontakt: 0511 / 5421988

Neueste Beiträge

  • Generisches Maskulinum: Worte wirken2. April 2026 - 08:51
  • Schreibt man nach einem Doppelpunkt groß oder klein?26. Februar 2026 - 10:19
  • Wo, bitte, geht’s zur heilen Welt?6. Januar 2026 - 18:41
  • Foto: aufgefächerte Weihnachtskarten aus dem Wortladen. Ein friedvolles neues Jahr wird gewünscht, als Motiv ist eine beleuchtete Kirche zu sehen, auf der „We are all one Family“ projiziert wurde.
    Auf ein friedvolles neues Jahr!10. Dezember 2025 - 15:21
  • Foto: Detail heiße Nudeln im kochenden Wasser
    Die Ellipse im Deutschen25. November 2025 - 12:30

Wortladen-Blog im Abo

Geben Sie Ihre E-Mail-Adresse ein, um über neue Beiträge benachrichtigt zu werden. Danke schön!

Zur Anmeldung

Kategorien

  • Aus dem Alltag (120)
  • Aus Hannover (35)
  • Buchtipp (109)
  • Texttipp (146)

Archiv

Archiv des Wortladen-Blogs

Themen im Wortladen-Blog

  • Aus dem Alltag (120)
  • Aus Hannover (35)
  • Buchtipp (109)
  • Texttipp (146)

Kontakt zum Wortladen

Rufen Sie mich an oder mailen Sie mir – ich freue mich auf Ihre Nachricht.

Telefon: 0511 / 542 1988
E-Mail: info@wortladen.com

© 2025 www.wortladen.com · Andrea Görsch, 30629 Hannover, Germany · Tel.: 0511 / 542 1988
  • Link zu Mail Link zu Mail Link zu Mail
  • Link zu LinkedIn Link zu LinkedIn Link zu LinkedIn
  • Link zu Instagram Link zu Instagram Link zu Instagram
Link zu: „Mein Leben als Torte“ von Andrea Behnke Link zu: „Mein Leben als Torte“ von Andrea Behnke „Mein Leben als Torte“ von Andrea Behnke Link zu: Divenhaftes Chutney Link zu: Divenhaftes Chutney Divenhaftes Chutney
Nach oben scrollen Nach oben scrollen Nach oben scrollen