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Frerk, du Zwerg …

12. Dezember 2014/4 Kommentare/in Buchtipp /von A. Görsch

… ist ein großartiges Kinderbuch von Finn-Ole Heinrich, die Zeichnungen stammen von Rán Flygenring. Die Geschichte ist 2011 im Bloomsbury Verlag erschienen und hat den „Deutschen Jugendliteratur Preis“ bekommen.

Diese Buchvorstellung ist mein letzter Beitrag für die Buchblogparade von Eva Maria Nielsen: 12 Monate, 12 Bücher. Weil mir dieses Motto so großen Spaß gemacht hat, behalte ich es einfach bei und stelle ab sofort immer zum 12. ein Buch vor. Danke, liebe Eva Maria für diese schöne Anregung!

Das erfahren Sie in diesem Beitrag

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  • Wovon handelt Frerk?
  • Möchten Sie mal in Frerk hineinlesen?
  • Einfach zwergisch handeln!

Wovon handelt Frerk?

„Frerk, du Zwerg“ greift ein ernstes Thema auf: Ein Junge wird in der Schule gemobbt. Warum und was passiert genau? Beinahe nebenbei erfahren wir als Leser/-innen Hintergründe und entwickeln Empathie für den Außenseiter. Sprachwitz und eine schwungvolle Geschichte lassen uns nicht mehr von Frerks Seite weichen. Herzerfrischend singt das Buch ein Loblied auf Fantasie, Mut und Standhaftigkeit.

Wenn ein Kind Frerk heißt, müssen die Eltern schon etwas eigen sein, oder? Vielleicht sind sie auch nur allergisch gegen alles, was Spaß macht. So wie Frerks Mama: eigen und auch noch gegen Hunde allergisch. Frerks Papa sieht aus wie Frerk, nur mit Brille und in Groß. Daran ist Frerks Mama schuld, sie legt beiden morgens die Kleidung heraus: leichte Stoffhose mit einem Knick, ein gutes Hemd mit Kragen und Karo, Pullunder oder Strickjacke aus feinster Wolle.

Sagen Sie selbst: Wird Frerk es in der Schule leicht haben? Eben darum wäre ja ein Hund gut, so ein richtig großer. Aber seine Mama ist allergisch, ich erwähnte es bereits. Und Frerks Papa? Der redet nicht viel, abends setzt er sich noch an Frerks Bett und sagt ihm „Gute Nacht“.

Möchten Sie mal in Frerk hineinlesen?

„Danach wackelt er immer noch für eine Weile mit seiner Nase hin und her, und jedes Mal denkt Frerk, dass sein Vater vielleicht gern noch etwas mehr sagen würde. So sieht es nämlich aus, als ob irgendwelche Worte ihn in der Nase kitzeln würden. Vielleicht all die Worte, die man nicht sagen darf: pesen, Bambule, Gehware und Riechkolben. Aber sein Vater kriegt sie nicht heraus, weil sie nicht an der richtigen Stelle sind. Was machen Worte auch in der Nase?“

Statt der abendlichen Vaterworte bekommt Frerk morgens das Muttermüsli mit winzigen Fruchtstückchen:

„Frerks Mutter ertränkt die Körner und die Mini-Fruchtwürfelchen in Milch und schiebt Frerk die Pampe rüber und lächelt und sagt: ‚Damit du groß und stark wirst.‘
Und Frerk denkt: Na, hat ja prima geklappt bisher. Er ist der Drittschwächste und der Zweitkleinste in seiner Klasse.“

Einfach zwergisch handeln!

Natürlich hat Frerk keine Chance gegen Andi Kolumpeck aus der Sechsten. Als der ihn mal wieder nach der Schule traktiert, findet Frerk ein Ei. In dem Ei findet Frerk – nein, keinen Hund, sondern Zwerge. Echte Freunde, die bei ihm sind, herumpesen, Bambule machen und ihm die zwergische Sprache – und die zwergische Denke – beibringen. Aber hallo, da geht was!

„Läuft bei dir“, bin ich versucht, Frerk zuzurufen. Läuft so gut, dass Frerks Mama wie „dreizehn alte Wecker“ schreit. Aber Frerk kümmert das nicht, als er sich in selbstgewählter Kleidung zur Schule aufmacht. „Brät! Brät!“ ruft er seiner Mutter zum Abschied zu. Und Andi Kolumpeck? Der steht am Ende „da wie ein Keks im Tee, labbrig und verloren, Apfelmatsch neben der Nase.“

Schlagworte: Buchtipp
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4 Antworten
  1. Eva Maria Nielsen
    Eva Maria Nielsen sagte:
    12. Dezember 2014 um 10:27

    Hallo Andrea.
    Das Buch kenne ich noch nicht. Ich werde es mir sofort notieren für Junior. Der Titel sieht klasse aus!
    Wie schön, dass du am 12. immer noch Bücher besprechen willst. Das werde ich auch machen, aber mit der Einschränkung, dass ich es in Zukunft flexibler sehe, wenn ich mal viel um die Ohren habe.
    Aber ich denke, dass ich es fast immer schaffen werde! Danke für die tollen Anregungen.
    Jetzt wandert dein Name in den Lostopf! Eva Maria

    Antworten
    • Andrea Görsch
      Andrea Görsch sagte:
      12. Dezember 2014 um 12:06

      Oh, stimmt, da war ja noch eine Verlosung. Das hatte ich ganz vergessen.
      Und wegen deiner Buchbesprechungen klicke ich dann immer mal wieder bei dir vorbei, liebe Eva Maria.

      Antworten
  2. Angelika
    Angelika sagte:
    13. Dezember 2014 um 14:34

    Das hört sich lustig an!
    Ab wieviel Jahren kann man das lesen?
    Angelika

    Antworten
    • Andrea Görsch
      Andrea Görsch sagte:
      13. Dezember 2014 um 16:02

      Ab der zweiten Grundschulhälfte, also so ab 8 Jahren würde ich es empfehlen.
      Schönen Gruß und viel Spaß – Andrea

      Antworten

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